Der Begriff SIM ist die Abkürzung für „Subscriber Identity Module“. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein kleiner Computerchip auf einem Kunststoffkärtchen, der als Bindeglied zwischen dem Smartphone und dem Mobilfunknetz fungiert.

Der 25 x 15 mm große Speicherchip enthält alle wichtigen Daten, die für eine Identifikation des Benutzers und für die Einwahl in das Mobilfunknetz erforderlich sind. Darüber hinaus gibt es noch die Micro-SIM-Karte mit einer Abmessung von 15 x 12 mm. Die verkleinerte Version wird heute am häufigsten in Smartphones verwendet. Bei neueren Apple-Smartphones findet die sogenannte Nano-SIM-Karte ihre Anwendung. Diese misst 12,3 x 8,8 mm.

In der Funktionalität unterschieden sich die Karten nicht. Auf der SIM-Karte befindet sich die 15-stellige IMSI-Kennung (International Mobile Subscriber Identity). Mit dieser Kennung ist jeder Teilnehmer in einem Mobilfunknetz weltweit eindeutig zu identifizieren. Die SIM-Karte wird dem Benutzer vom Mobilfunkanbieter zur Verfügung gestellt.

SIM-Karten haben eine einheitliche Größe und ein einheitliches Format. Durch eine abgeschrägte Ecke kann die SIM-Karte nur auf eine bestimmte Weise in das Gerät eingelegt werden. Nach dem Einschalten des Smartphone identifiziert sich das Gerät über die aktuelle Funkzelle beim Netzbetreiber. Damit ist das Smartphone einsatzbereit.

Darüber hinaus gibt es SIM-Karten, die vom Benutzer individuell beschrieben werden können. Zum Schutz vor Missbrauch kann die SIM-Karte mit einer veränderbaren vierstelligen PIN (Personal Identification Number) geschützt werden. Bei einem Verlust des Handys ist es für Unbefugte nicht möglich, mit dem Smartphone zu telefonieren. Die Speicherkapazität einer SIM-Karte liegt zwischen 16 und 64 KB, das reicht für etwa 200 Telefonnummern.

(Stand: Oktober 2014)

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